Geschichte des Rohrerhofes
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Geschichte des Rohrerhofes

Der Rohrerhof, erstmals erwähnt um 1288, galt früher als einer der größten Höfe des Tales. Befand er sich einst noch am Ortsrand, so steht er heute mitten in den Wohnsiedlungen. Die großzügigen Räume zeugen von der Wichtigkeit des Hofes, Zeitzeugen erzählen sogar, dass teilweise mehr als 20 Dirnen und Knechte ihren Dienst am Hofe leisteten.

Nach Umwegen kaufte die Gemeinde Sarntal das Bauernhaus. Der Verein Rohrerhaus kümmert sich nun um die operative Tätigkeit.

Das Rohrerhaus fungiert nicht als rein statische museale Einrichtung, sondern sieht sich eher als einen Ort der Begegnung. Stube, Küche, Stubenkammer und eine zweite Stube wurden so eingerichtet wie sie früher waren. Schlicht, einfach und trotzdem von heimeligen Charakter.

 

Kurzer geschichtlicher Überblick und interessante Fakten
Erste geschichtliche Erwähnung:
  • Im Jahre 1288 im Urbar (Steuerverzeichnis) des Tiroler Grafen Meinard II erwähnt – die ältesten Gebäudeteile (der Mauerteil des alten Unter- und Hauptgeschosses) gehen wahrscheinlich noch auf diese Zeit zurück.
  • Das Fortbestehen des Hofes durch die Jahrhunderte wird durch viele Schriften und Urkunden dokumentiert. Der Rohrerhof war bereits zu Anfang sehr groß. Ab etwa 1580 kam Stierbach, später aus Lockner, Rohreranger, Rohrerleiten, … dazu.
  • Die Stubentäfelung ist gotisch und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Auch der Stubenausbau an der Talseite stammt aus dieser Zeit. Der Firstbaumkopf trägt die Zahl 1703. Aus dieser Zeit stammen die Hauserweiterung auf der Bergseite und das Obergeschoss und das Dach.
  • Im Maria Theresianischen Kataster 1775 wurde im Sarntal eine erste Zählung der Häuser, Bauernhäuser, Mühlen vorgenommen. Von den 234 genannten Höfen (viele noch ungeteilt) reiht sich der Rohrerhof im Schätzwert an die 2. Stelle (hinter dem Platzmannhof) Der Platzmannhof hatte einen Schätzwert von 5.325 fl (Florinus), der Rohrerhof 3620 fl.
  • Ankauf des Rohrerhauses von der Gemeinde Sarntal im Jahre 2002. Der Rohrerhof gehörte seit 1989 Gruber Florian.
Familien und Geschlechter am Rohrerhof:

In 700 Jahren seit der ersten Erwähnung lebten und wirtschafteten nur 4 Geschlechter (Familien) auf dem Rohrerhof.

  1. Die ersten Rohrer lebten rund 250 Jahre (sechs Generationen) auf dem Hofe und wurden auch Rohrer genannt.
  2. Deren Nachfolger waren die „von Gagers“. Etwa 140 Jahre (vier Generationen). An der Friedhofmauer finden wir noch ein Sandsteingrab (1553) des Gordian von Gagers (bei der Haupttreppe).
  3. Dann folgten die „Oberauch“ etwa 4 Generationen. Aus dieser Familie stammte der berühmte Theologe Herkulan Oberauch.
  4. Schließlich folgten 1850 die „Gruber“, also seit 160 Jahren und ebenfalls 4 Generationen.
 
Aktuelle Infos
Öffnungszeiten im Oktober - orari apertura ottobre

 

Dienstag, Donnerstag und Samstag findet um 15 Uhr eine geführte Besichtigung statt.

An allen anderen Tagen bleibt das Rohrerhaus geschlossen.

 

Apriamo il museo i giorni martedí, giovedí e sabato e alle ore 15 si terrá una visita guidata.

 

Olls vi Hond gmocht

Ausstellung zum bäuerlichen Handwerk

"Olls vi Hond gmocht" zeigt uns die bäucherliche Handwerkskunst in früherer Zeit.

 

Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 23. Juli.

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Brot backen

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Im Sommer wird im Rohrerhaus wieder gebacken. Am Freitag wird der Teig vorbereitet und dann am Samstag in aller Früh werden die Brotlaibe geformt. Ab ca. 8 Uhr werden diese dann im Backofen gebacken und können mit frischer Butter verkostet werden.

Dauer bis ca. 10:30 Uhr

Das Rohrerhaus kann von 9 bis 10 Uhr besichtigt werden.

 

Gegen eine freiwillige Spende kann das echte Sarner Bauernbrot auch gekauft werden.

 

  Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 


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